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Bauprojekt Slackline

 

Dokumentation der Slackline-Bauaktion am Turm vom 23.03.13

Projektplanung: Flo (& Heiko)

Projektdurchführung: Flo & Heiko

Fotos: Flo (& Heiko)

Die Abteilungsleitung dankt allen Beteiligten für diese super-starke Aktion!

Vielen Dank Esa, Ursel, Emi, Max, Maxi, Moritz, Olav, Peter, Ingo, David, Mario, Mike, Lukas!

Special thanks to:
- Ingo, dem Bagger und dem Laster!
- Manfred Fritz und der Teichpumpe!
- David bzw. dem Bauern und seinem Traktor!

Aber jetzt genug der warmen Worte und viel Spaß bei den Bildern:

10:10 Uhr: Lukas und Mike beim Ausstechen der Grassoden zur Vorbereitung der Löcher (Maße: 1,20 x 1,20 m).

Ingo und sein Bagger leisteten unglaubliche Hilfe. Jedes der drei Löcher wurde 1,30 m tief ausgehoben (Theoretisches Lochvolumen insgesamt  1,8 m³).

Das erste Loch ist fast fertig. Das einbrechende Grundwasser überrascht alle Beteiligten (hier v. l. n. r.: Ingo, David, Ingos Kinder, Heiko, Lukas, Mario, Mike).

Das Wasser strömt schnell in das Loch, nach wenigen Minuten sind bereits 40 cm erreicht; es wird bis auf knapp 70 cm ansteigen.

14:30 Uhr: David und Maxi holen die erste Ladung Fertigbeton (2 m³) vom Baumarkt Maeusel in B.V.–Massenheim. 1 m³ wiegt 2,5 t, der Hänger kann 6 t laden, daher mussten wir zwei Mal fahren.

14:30 Uhr: Während Beton geholt wird, macht der Rest "Mittagspause" im windgeschützten Turminneren mit Fleischkäse-/Frikadellen-Brötchen vom REWE (v.l.n.r.: Flo, Heiko, Maxi, Mike, Max, Lukas, Esa).

Um den Beton nicht zu verwässern, war die Idee, den Beton auf einer Plane ins Loch zu schütten und somit durch seine höhere Dichte das Wasser an den Rändern aus dem Loch zu drücken. Das Problem war allerdings, dass der Wasserdruck so stark war, das es nur schwer möglich war, den Stahlträger zentral im Loch zu platzieren und den Beton dazu zu schaufeln.

15:00 Uhr: Die Zeit drängt: Die Beton-Tankstelle beim Maeusel hat nur 15:00 Uhr auf und es müssen nochmals 2 m³ geholt werden. Kurzer Hand, wird die erste Ladung zwischengeparkt.

15:30 Uhr: Die Rettung für das Projekt ist da! Herr Fritz bringt eine Pumpe, mit der wir das Wasser zwischen Plane und Loch herauspumpen können, die Voraussetzung um das Loch richtig zu füllen. Zuvor drückte das verdrängte Wasser die Plane oberhalb des bereits eingefüllten Betons zusammen, daher mussten mind. 3 Helfer die Plane mit vereinten Kräften nach oben und zum Rand hin festhalten.

 
Das Pumpenwasser läuft an den aufgereihten Grassoden und der Lisbeth vorbei. Die Pumpe ist an jedem Loch im Dauereinsatz, da das Grundwasser mit unheimlicher Geschwindigkeit nachdrückt. Je nach Loch pumpen wir geschätzt zwischen 400 und 700 Liter Grundwasser aus.

Kein Stahlbeton ohne Baustahl. Eine weitere Matte wird eingelegt (v.l.n.r.: Olav, Peter, Ursel, Heiko).

16:15 Uhr: Das 2. Loch wird in Angriff genommen. Das Loch ist bereits ausgepumpt, die Plane schützt gegen das nachfließende Wasser, der Pflasterstein am Boden dient als "Fundament" für den Stahlträger, damit dieser vollständig und Luftdicht unten von Beton umschlossen werden kann. (Olav kniend, Heiko im Loch)

Der 2,5 m lange und 80 kg schwere I-Träger wird an seinen Platz gestellt und ausgerichtet.

Während ca. 1,3 m³ Beton in das Loch geschaufelt werden, wird zeitgleich (zumindest anfangs) noch weiter Grundwasser zwischen Plane und Lochwand herausgepumpt. Der TSG-Chef (3. v. l. mit Tochter) inspiziert die Fortschritte der Bauarbeiten. :)

16:30 Uhr: Die nächsten 2 m³ Beton sind da... *yay*...weitergehts.

Beim 3. Pfosten lief es so routiniert, dass wir das Wasser rauspumpten, den Stein und Pfosten reinsetzten und den Beton einfach direkt reinfüllten! Die Wahrheit ist: Wir hatten keine Plane mehr, 100 Gummipunkte für den, der die für das letzte Loch vorgesehene Plane findet. ;) v.l.n.r.: Esa, Mike, Emi, Ursel, Max, Moritz (verdeckt), Heiko, David, Lukas, Mario (verdeckt), Maxi.

Emi deckt die scharfen Pfostenkanten mit Teppich, Schaumstoff und Gewebeband ab.

Die letzten 20-25 cm oberhalb der Betonfüllung werden wieder mit Erde aufgefüllt. Jetzt müssen nur noch die vor ca. 8 Std. ausgestochenen Grassoden wieder eingesetzt werden...

...dann sieht es fast wieder aus wie neu.

18:30 Uhr: Ein langer arbeitsreicher Tag geht zu Ende. Es stehen drei Stahlpfosten von je 2,5 m mit je ca. 1,3 m³ Stahlbeton lotrecht einbetoniert hinter der Lisbeth. ZIEL ERREICHT!!! ...und die Wiese sieht auch, den Umständen entsprechend, noch bzw. wieder super aus!

Ab 19:00 Uhr: Das wichtigste nach Abschluss eines erfolgreichen Projekts... (v.l.n.r.: Mario, Esa, Max, Moritz, Olav)

... die Abschlussfeier! (v.l.n.r.: Emi, David, Mike, Heiko; Flo macht das Foto)

Zwei Tage später: Last but not least: Der Anstrich mit Rostschutzfarbe, verantwortungsvoll und professionell durchgeführt von Kathi (und Heiko).

Damit die Pfosten unter der Wiese/Erde bis zum Ansatz des Betonsockels vor Rost geschützt sind, musste jeder Pfosten wieder ein wenig aufgegraben werden. Nach dem Trocknen der Farbe, wurden die
Stoßschutz-Kappen aus Teppich und Schaumstoff wieder angebracht.